Haushaltshilfen

Babysitter


Wenn Sie nur ab und zu eine Betreuung für Ihre Kinder benötigen, ist ein Babysitter genau das Richtige für Sie.

 

Diese in der Regel jugendlichen Kinderbetreuer sind eine flexible Möglichkeit, Kinderbetreuung und weitere Termine außer Haus zu vereinbaren.

 

Man findet Sie in der Nachbarschaft oder am schwarzen Brett im Supermarkt oder aber auch im Internet.

Babysitter

 

Was kostet ein Babysitter?

 

Wie viel ein Babysitter verlangen kann, hängt natürlich von vielen Faktoren ab: Wie groß ist der Markt, d.h. wohnen Sie in einer relativ kinderreichen oder –armen Gegend? Kümmert sich der Babysitter um die Kinder, während Sie im Nebenzimmer noch etwas arbeiten oder ist der Babysitter alleine mit den Kindern? Um wie viele Kinder muss sich der Babysitter kümmern? Muss der Babysitter die Kinder ins Bett bringen? Der „Bereitschaftsdienst“ ist der Nacht ist meistens teurer. Ist es ein erfahrener Babysitter, der sehr beliebt ist oder ist es der erste Job? Je nach Alter, Erfahrung und Aufwand müssen Sie bei einem Babysitter mit einem Stundenlohn von 5 bis 12 Euro rechnen. Sind die Kinder noch sehr klein oder besteht ein erhöhter Betreuungsbedarfs (z.B. aufgrund einer Behinderung des Kindes) kann der Stundenlohn mit 8 bis 20 Euro auch erheblich teurer sein. Der Preis ist immer Verhandlungssache. Bitte beachten Sie jedoch auch, dass Sie für die Betreuung Ihrer Kinder motivierte Babysitter haben wollen, die Ihre Kinder liebevoll und vertrauensvoll umsorgen. Dies sollten Sie auch wirklich angemessen entlohnen. Sie sollten es auch vermeiden, dass Sie häufig die Babysitter wechseln. Gerade für kleinere Kinder kann ein häufiger Wechsel Stress verursachen und Sie möchten doch, dass sich Ihre Kleinen sicher fühlen, wenn Sie nicht da sind. Für eine Nachtstunde sollten Sie einem Babysitter einen Aufschlag von 10 Prozent auf den normalen Stundensatz geben.

 

Beachten Sie jedoch, dass Sie auch einen Babysitter bei der Minijob-Zentrale anmelden müssen, falls dieser nicht auf eigene Rechnung handelt. "Schwarze" Barzahlung ist nicht erlaubt!

 

 

Was müssen Sie bei der Auswahl eines Babysitters beachten?

 

Ein Babysitter, der regelmäßig Kinder betreut, muss laut dem Jugendarbeitsschutzgesetz mindestens 13 Jahre alt sein. Falls Ihre Kinder jedoch noch sehr klein sind, sollten Sie Jugendliche ab 16 Jahren bevorzugen. Dafür gibt es natürlich keine genauen Grenzen. Eine 14-Jährige kann mitunter verantwortungsvoller als eine 16-Jährige sein. Wenn Sie jugendliche Babysitter beschäftigen, kann es von Nützen sein, wenn Sie die Eltern der Jugendlichen kennen. Wenn diese den Babysitterjob unterstützen und somit auch zur Not da sein könnten, falls Unvorhergesehenes passiert, können Sie einen beruhigten Abend verbringen. Dies ist jedoch natürlich nicht zwingend notwendig. Wenn Sie eine Babysitterin gefunden haben, sollten Sie diese ihren Kindern bei einem gemeinsamen Nachmittag vorstellen. Dabei können Sie auch sehen, wie sie mit ihren Kindern interagiert und ob der „Funken“ überspringt. Denn ihre Kinder bleiben wohl das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Babysitters: Wenn sie diese nicht mögen, müssen sie eine neue Bewerberin aussuchen.

 

 

Ein weiblicher oder ein männlicher Babysitter?

 

In der Regel werden Sie gar nicht die Auswahl haben, denn die meisten Babysitterjobs werden von Mädchen und jungen Frauen absolviert. Wenn Sie selbst aber nur Jungs haben, kann es von Vorteil sein, einen männlichen Babysitter zu suchen. Gerade in der Kindergarten- und Grundschulzeit sind die Jungs von Frauen umkreist, da ist eine männliche Bezugsperson als Vorbild nicht schlecht. Natürlich sind die Schlagzeilen voll von Kindesmissbrauch – da fallen Männer, auch junge Männer, gerne unter Generalverdacht. Doch davor sollten Sie nicht zurückschrecken. Vielmehr sollten Sie aufmerksam sein, den Babysitter nach ihrem Bauchgefühl auswählen und Ihren Kindern immer ein offenes Ohr schenken.