Haushaltshilfen

Eine Putzfrau oder Reinigungskraft erleichtert vieles!


Das Versorgen eines Haushaltes nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Oftmals bleibt neben der Berufstätigkeit und der Familie vieles liegen.

 

Deshalb gönnen sich immer mehr Familien den (vermeintlichen) "Luxus" einer Putzfrau! Doch gerade wenn Sie sich den Luxus gönnen, müssen Sie auch mit den Leistungen der Reinigungskraft zufrieden sein, damit Sie sich nicht über das bezahlte Geld ärgern!

 

Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie zu einer "guten" Putzfrau kommen!

 

Putzfrau


Eine Putzfrau oder Reinigungsfrau - obwohl es auch durchaus Männer in diesem Bereich gibt, bleiben wir im Folgenden aufgrund der weiblichen Häufigkeit bei der weiblichen Form - kann Ihnen vieles im Haushalt abnehmen. In der Regel kommt diese einmal pro Woche und erledigt eine Grundreinigung der Wohnung oder des Hauses. Was genau Sie innerhalb Ihrer Wohnung reinigen soll, können Sie individuell besprechen:

 

Gemeinsam mit der Putzfrau die Aufgaben festlegen    

 

Damit Sie mit der Arbeit der Putzfrau auch zufrieden sind, sollten Sie in einem Vorgespräch genau klären, welche Aufgaben Sie von ihr erwarten. Dabei können Sie genau auflisten, welche Orte regelmäßig gereinigt werden sollen und welche vielleicht nur alle paar Monate angegangen werden müssen (wie zum Beispiel das Fenster putzen).

 

Darüber hinaus sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass jeder Mensch eine andere Auffassung über Sauberkeit hat. Falls Sie nach geleisteter Arbeit mit dem Resultat nicht zufrieden sind, sprechen Sie die Reinigungskraft an und bitten Sie freundlich darum, dies beim nächsten Mal genauer zu machen. Dabei sollten Sie jedoch berücksichtigen, dass der Arbeitsaufwand, die zur Verfügung stehende Zeit und/ oder die Entlohnung im Einklang stehen. Wenn Sie innerhalb von zwei Stunden ein dreigeschossiges Haus von oben bis unten gereinigt haben möchten, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn nicht alles genau so ist, wie Sie es sich wünschen. Insofern versuchen Sie bereits zu Beginn der Beschäftigung Ihre Ansprüche deutlich zu machen. Darüber hinaus sollte aber ein solch kollegiales Verhältnis zwischen Ihnen bestehen, dass auch nachträgliche Kritik ausschließlich konstruktiv verwendet wird. Hilfreich kann es sein, wenn Sie für Ihre Reinigungskraft zur Orientierung einen Putzplan aufstellen, in welchem Sie festlegen, was wann zu säubern ist. Außerdem müssen Sie vereinbaren, in welchem Zeitraum die Putzkraft die Arbeiten erledigen soll. Die Zeit, die Sie selbst brauchen, kann eine Orientierungshilfe sein. Bevor Sie die Putzfrau fest anstellen, ist ein Probearbeitstag nicht ungewöhnlich. Danach können Sie in etwa einschätzen, ob Sie beide "zusammenpassen".

 

 

Man sollte seine Putzfrau legal beschäftigen

 

Wer seine Haushaltshilfe „schwarz“ arbeiten lässt, hinterzieht nicht nur Steuergelder, sondern trägt auch ein hohes Risiko. Verunglückt die unversicherte Putzhilfe beispielsweise, sind Sie als Arbeitgeber dazu verpflichtet, für Behandlungskosten, Krankenhausaufenthalte oder Arzneimittel aufzukommen. Im schlimmsten Fall muss eine lebenslange Unfallrente gezahlt werden. Wird die Schwarzarbeit zur Anzeige gebracht, drohen zudem Bußgelder von bis zu 5.000 Euro.

 

Verdient die Putzkraft bis zu 450 Euro im Monat, gilt sie als Minijobber. Das heißt: Brutto-Lohn ist gleich Netto-Lohn. Die Geringverdiener müssen bei der Minijob-Zentrale der Bundesknappschaft angemeldet werden. Formulare und weitere Informationen bekommen Sie unter www.minijob-zentrale.de